Warum wir erneuerbare Energie einsetzen und Strom sparen sollten

- von Rebecca -

Derzeit gibt es noch zu viele fossile Energieträger wie Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl. Fossile Energieträger entstehen durch Tiere oder Pflanzen, über die sich Erdmassen gelegt haben, so dass die Tiere und Pflanzen vor Sauerstoff geschützt wurden und sich durch Hitze und Druck zu den genannten Materialien verwandelten.

Fossile Energie ist nicht erneuerbar wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Das Problem ist, dass sie bei der Verbrennung viel CO² produzieren. Wenn wir jetzt Strom sparen oder erneuerbare Energie nutzen, helfen wir nicht nur der Umwelt, sondern auch uns Menschen.

Erneuerbare Energien sind die, die es immer auf der Erde gibt und nicht aufgebraucht werden können. Energie sparen können wir, indem wir richtig stoßlüften und die Energie vom Kochen gut nutzen. Auch Lichtquellen, die man nicht benötigt, sollte man ausschalten. Es wäre auch gut, wenn wir beim Handy den Energiesparmodus einstellen. Natürlich hilft auch die Vermeidung von Müll, denn der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht. Wasser sparen und zum Beispiel mehr Fahrrad fahren schont die Umwelt ebenfalls.

"Gemeinsam das Schlimmste verhindern"

Die Zukunft wird so aussehen, dass es wärmer auf der Erde wird und dass es mehr Naturkatastrophen gibt. Durch den Klimawandel wird das Eis der Antarktis und der Arktis zum Schmelzen gebraucht. Das Wasser fließt ins Meer und einige Inseln werden überschwemmt. In vielleicht 50 Jahren sind alle fossilen Energieträger, die die Welt über Milliionen von Jahren hergestellt hat, aufgebraucht. Durch den Klimawandel verlieren wir Menschen und auch Tiere Lebensraum. Deshalb ist Energiesparen wichtig, da CO² die Sonnenstrahlen in die Atmosphäre eindringen lassen, aber ein Teil der Wärme wird in der Atmosphäre gehalten. Der Klimawandel ist zwar nicht aufzuhalten, aber wir können gemeinsam das Schlimmste verhindern, zum Beispiel, dass es noch wärmer wird.


"Wir haben uns Ziele gesetzt, die wir umsetzen wollen"

Im Interview befragt Luisa unsere Schülersprecher Milena und Nils nach ihren Zielen in diesem Schuljahr.

Warum habt ihr euch dazu entschlossen Schülersprecher zu werden?

Wir haben uns Ziele gesetzt, die wir umsetzen wollen.

Wolltet ihr schon immer Schülersprecher werden?

Wir hatten es eigentlich nicht geplant. Doch schließlich haben wir uns doch dazu entschieden, da wir uns mehr für die Schule einsetzen möchten.

Was hattet ihr für ein Gefühl, als ihr die Schülersprecherwahl gewonnen habt?

Wir waren sehr erstaunt, dass wir gewonnen haben, da unsere Konkurrenten ziemlich siegessicher waren.

Was ist euer Programm und worin seht ihr eure Ziele für dieses Jahr?

Zum einen möchten wir den Schülern mehr Sitzplätze in der Aula ermöglichen. Außerdem wollen wir draußen auf der Wiese mehrere Mülltonnen platzieren, die dazu dienen sollen, dass die Schüler ihren Dreck nicht achtlos auf die Wiese werfen. Hinzu kommt, dass wir nächstes Jahr zum Sommerfest noch einen Sponsorenlauf veranstalten möchten. Dieser wäre unser letztes Geschenk an die Schule, nachdem wir diese dann verlassen werden.

Konntet ihr bis jetzt schon welche eurer Ziele umsetzen?

Wir konnten bis jetzt ermöglichen, dass es einmal pro Woche Musik in der Aula gibt.

An welchem konkreten Thema arbeitet ihr zurzeit?

Zurzeit arbeiten wir an einer Umfrage, die entscheiden wird, ob ein freiwilliger Sponsorenlauf im Sommer für unseren Jahrgang stattfinden wird.

Wie war euer Verhältnis zu den Konkurrenten während der Wahl und wie ist es jetzt?

Während der Wahl gab es ziemlich viele Streitereien, da eine gewisse Konkurrenz zwischen den beiden Teams herrschte. Zurzeit ist unser Verhältnis wieder neutral.

Wie kommt ihr bis jetzt mit der SV-Sitzung klar?

Bis jetzt hatten wir nur eine Gelegenheit dazu und diese haben wir genutzt, um organisatorische Dinge zu klären.

Inwiefern hat sich euer Schulalltag seit der Wahl geändert?

Unser Schulalltag hat sich eigentlich kaum verändert außer, dass wir viele organisatorische Dinge mit Frau Goldstein klären müssen. Diese bestehen aus den Projekten die wir bereits umgesetzt haben und noch vorhaben umzusetzen.

Worin seht ihr eure Stärken?

Wir haben ein sehr großes Durchsetzungsvermögen.

Würdet ihr euch selber als gute Schülersprecher bezeichnen?

Wir denken, dass wir unsere Amtszeit als Schülersprecher noch intensiver hätten nutzen können. Jedoch denken wir auch, dass keine Schülersprecher perfekt sind.

Was haltet ihr von der Kleiderordnung, die seit kurzem eingeführt worden ist?

Die Kleiderordnung ist zwar keine Plicht, dennoch finden wir, dass manche Regeln ziemlich übertrieben sind. Wie z.B. die Regel, dass wir keine schulterfreien Sachen mehr tragen dürfen. Dass wir außerdem auch keine knappem Hot-Pans und Röcke tragen dürfen, finden wir wiederum nachvollziehbar.

Denkt ihr, dass die Schüler mit euren Projekten zufrieden sind?

Wir denken, dass sie mit unseren jetzigen Projekten zufrieden sind und mit den weiteren auch.

Wie möchtet ihr erreichen, dass die Schüler auch weiterhin eure Ziele verfolgen können?

Wir präsentieren unsere Ideen einmal pro Monat in der SV-Sitzung. Die Klassensprecher aus den jeweiligen Klassen können diese dann in ihrer vorstellen.



Schule ohne Rassismus-so geht es weiter


Letztes Jahr hat der Kurs Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage viel vollbracht, doch bei diesem Interview möchten wir euch vorstellen, was der Kurs dieses Jahr vor hat. Dafür haben wir mit H. Klan, dem Leiter des Kurses, gesprochen.

Was ist „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage genau?

Bei dem Projekt geht es darum, Ungerechtigkeiten in allen möglichen Formen zu verhindern. Das Projekt heißt so, weil Rassismus ein großes Thema in Schulen war, als es entstand. Mittlerweile wendet es sich gegen zahlreiche Formen der Diskriminierung, z.B. gegen Frauen, Homosexuelle, Behinderte usw. Schule ohne Rassismus ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands. Insgesamt nehmen ca. 2500 Schulen an dem Projekt teil.

Wofür ist das Projekt gut?

Das Projekt bietet Schülern an, das Schulklima aktiv mitzugestalten, indem sie sich gegen Diskriminierung wenden.

Was haben Sie letztes Jahr alles erreicht?

Wir haben letztes Jahr feierlich eine Plakette übergeben bekommen. Um die Plakette zu bekommen, müssen mindestens 70% der Menschen, die an der Schule arbeiten und lernen, ihre Unterschrift abgeben. Damit Stimmen sie zu, dass sie gegen Rassismus sind und sie sich auch gerecht benehmen. Unser neues Mensateam hat auch abgestimmt.

Warum nimmt unsere Schule an diesem Projekt teil?

Wir dachten uns, viele im Umkreis haben diesen Titel und es wurde Zeit, dass auch wir Teil dieses Netzwerkes sind.

Was wird dieses Jahr genau gemacht?

Wir wollen ca. 200-300 Luftballons mit Helium befüllen und von den Schülerinnen und Schülern dieser Schule in die Luft steigen lassen. An jeden Luftballon soll ein Zettel gehängt werden mit einer Botschaft für Toleranz und gegen Rassismus. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen diese Botschaften in die Hände bekommen und uns vielleicht sogar zurückschreiben.

Wer ist unser Pate oder haben wir mehrere? Und was macht er bzw. sie?

Wir haben zwei Paten, einmal den Bürgermeister von Löhne Bernd Poggemöller und der Rennfahrer Pierre Kaffer.

Wer hat sich die Paten ausgesucht?

Die Schüler aus dem Sozialkurs des letzten Jahres (2016) haben sich die Paten ausgesucht.


Die Digitalisierung der Schule - Wie sieht der Schulalltag in der Zukunft aus?

 

Was wird denn überhaupt digitalisiert? Oder wie sieht die Schule in 20 Jahren aus? Diese Fragen wollen wir hier beantworten. Wir haben zwei Lehrer und die Schulleiterin zu diesem Thema befragt, und wir haben sehr informative Antworten erhalten.

Doch was genau ist eine Digitalisierung? Über eine Digitalisierung spricht man, wenn der Alltag (in diesem Fall der Schulalltag) mit technischen Mitteln erweitert wird. Unsere Schulleiterin Frau Heike Goldstein hat uns den Zukunftsplan für die Schule mitgeteilt: "Zuerst wollen wir zuverlässiges WLAN in die Schule integrieren, damit unsere Schüler mit den PC-Räumen besser und schneller arbeiten können. Dann wäre da die vollständige Ausstattung der Schule mit Whiteboards. 


Zwei unserer Lehrer haben uns ihre Sicht zu dem Thema geschildert: „Die Arbeit mit den Whiteboards ist ein enormer Fortschritt. Wenn wir schon Dinge wie Laptops oder Tablets in den Schulen hätten, wäre es ein Idealzustand, da man von beidem Gebrauch machen könnte. Allerdings muss man bedenken, dass die Anschaffung und die Instandhaltung sehr teuer sind. Deshalb muss man sich immer fragen, ob sich diese Ausgaben lohnen. Generell vorstellen könnte ich mir, dass die Schüler z.B. ihre Smartphones im Unterricht benutzen. Jedoch finde ich, dass man nicht auf die Handschrift verzichten darf, weil das eine Grundtechnik ist, die jeder Mensch braucht.." (Zitat: Herr Leerkamp)

Auch Herr Spielmans sieht die hohen Kosten einer weiteren technischen Ausstattung kritisch. "Es gibt durchaus Vorteile daran. Allerdings glaube ich nicht, dass Laptops oder Ähnliches vom Staat finanziert werden, oder von einer Privatperson. Jedoch kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Kinder in Zukunft mit ihren Smartphones arbeiten werden. Klar ist es auch möglich, dass Laptops für die Kinder finanziert werden, aber es ist einfach zu teuer, finde ich. Die ganze Wartung, die Lizenzen für MS-Office & Co. Es ist auch wichtig, weiterhin die Handschrift zu erhalten."

Jedoch kann man sehen, dass über 200 Schüler an der Realschule am Europakanal in Erlangen ihre Hausaufgaben mit iPads erledigen. Grund dafür:"Die iPads sind wenig wartungsanfällig, Updates erfolgen automatisch, und die Software macht eigentlich nie Probleme" (Quelle: Welt.de).

An der BBG-Gesamtschule wird momentan ein Experiment durchgeführt, und zwar wurde dort eine Klassemit Tablets ausgestattet. Wir haben aber auch Schüler befragt, um herauszufinden, wie sie sich den Unterricht der Zukunft, aber auch momentan vorstellen bzw. empfinden. Alle Schüler waren gleicher
Meinung, und zwar dass eine weitere Digitalisierung der Schule bzw. des Unterrichts fördernd wäre und dazu den Unterricht interessanter gestalten würde, aber sie erzählten uns auch, dass manche Lehrer die Whiteboards und ihre Fähigkeiten nicht effizient genug nutzen.

Sie könnten sich zudem vorstellen, in Zukunft im Unterricht mit ihren Smartphones zu arbeiten. Sie würden Laptops zwar besser finden, waren sich aber über den Kostenaufwand bewusst, weswegen die Vorstellung, mit Smartphones zu arbeiten, nicht sehr realistischer ist. Aber manche Lehrer sehen nicht nur Vorteile beim Nutzen der Smartphones, zum Beispiel sehen sie als Gefahr, dass die Schüler
das Recht, die Smartphones zu benutzen, missbrauchen und beispielsweise nicht Recherchearbeit durchführen, sondern auf diversen social Media Seiten surfen.


Artikel von Clemens Winter (9b) und Nico Vogelsang (9b)

Goethe-Chor bald zweistimmig?

Seit 4 Jahren arbeitet Herr Rehse mit dem Goethe-Chor. Mariam und Luisa haben ihn zu seinen Plänen befragt.


Wie kam es dazu, dass der Chor gebildet wurde?

Wir haben bemerkt, dass viele Schüler gerne singen und Spaß dabei haben. Also haben wir uns entschlossen, den Chor zu bilden.

Seit wann gibt es den Chor schon?

Es gibt den Chor schon seit ca. 4 Jahren.

Welche Ziele habt ihr?

Eigentlich nur, dass wir irgendwann zweistimmig singen wollen, denn wir singen im Moment nur einstimmig.

Wo tritt der Chor überall auf?

Hauptsächlich treten wir in der Schule auf. Aber wir sind auch auf dem Sommerfest in der Simons-Kirche aufgetreten.

Wie viele machen derzeit mit? Und aus welchen Klassen?

Die meisten Schüler kommen derzeit aus dem 5. und 6. Jahrgang.

Können Schüler aus allen Jahrgängen mitmachen?

Ja, natürlich, doch meistens wollen die 9er und 10er nicht.

Wann sind die Proben?

Die sind immer Donnerstags in der Mittagspause in meinem Raum.

Was macht ihr bei euren Proben so?

Wir singen uns zuerst ein, proben danach, indem wir ein paar Lieder singen.


Interview des Monats

Im Interview des Monats stellen Christian und Robin unseren Lehrer H. Spielmans vor.


Könnten Sie den Lesern, die Sie noch nicht kennen, etwas über sich erzählen?

Mein Name ist Tim Spielmans, ich bin mittlerweile seit 4 Jahren hier an der Goethe-Realschule, unterrichte Deutsch, Geschichte und Praktische Philosophie und bin Klassenlehrer der 9b.

Was war denn früher Ihr Lieblingsfach in der Schulzeit?

Geschichte habe ich immer gemocht, Philosophie ab der Oberstufe, vorher hatte ich das noch gar nicht, und Kunst habe ich immer sehr gerne gemacht.

Haben Sie früher auch an anderen Schulen unterrichtet?

Ich habe meine Ausbildung an der Realschule in Anröchte gemacht. Danach bin ich hier an diese Schule gekommen.

Gab es in Ihrer Schulzeit einen Lehrer/ eine Lehrerin, die Einfluss auf Ihr Leben hatte?

Mein Deutsch- und Geschichtslehrer in der Oberstufe, mit dem bin ich immer sehr gut ausgekommen, weil man mit ihm hervorragend streiten konnte. Also das waren immer unfassbar witzige Diskussionen, ich glaube, das haben wir beide so ein bisschen genossen.

Worüber haben Sie beide meistens diskutiert?

Über die Unterrichtsinhalte und eventuell verschiedene Ansichten darüber, aber wir sind uns grundsätzlich stets einig geworden.

Was haben Sie für persönliche Hobbys?

Ich treffe mich gern mit Freunden, ich bin ein großer Fan von Brettspielen, ich male gern, höre gern Musik, gehe gern ins Kino und gucke ansonsten auch gern Filme. Hin und wieder, wenn ich die Zeit dazu finde, bin ich auch immer noch mit Fuß- oder Basketball aktiv, aber eben nicht im Verein, sondern so aus Lust und Laune.

Haben Sie mal in Verein gespielt?

Ja, Fußball beim SV Enger/Westerenger. Allerdings nur bis zu C-Jugend glaube ich, und danach habe ich festgestellt, dass mir das Spielen an sich viel mehr Spaß macht als das Training. Und dann ging es eigentlich oft nur noch mit Freunden auf den Fußballplatz.

Hatten Sie eigentlich einen anderen Traumberuf, als Lehrer zu werden?

Da muss ich ehrlich sagen, das kam bei mir auch ganz spät. Ich wusste sehr lange nicht, was ich denn überhaupt machen will und bin irgendwie immer mitgeschwommen. Da ich eh auf dem Gymnasium war, war das relativ einfach, weil man sich dort keine Sorgen machen muss, was man nach der Klasse 10 machen soll, denn man macht danach die 11. Klasse. Dann stellte sich die Frage, ob ich nach dem Abitur entweder Wehr - oder Zivilpflicht mache. In diesem Jahr hatte ich also noch ein bisschen Zeit zum Überlegen. Und danach habe ich entschieden, Lehramt zu studieren.

Sie sagten, Sie seien vorher noch an einer anderen Schule gewesen. Wie sind Sie dann zu unserer Schule gekommen?

An dieser Schule bin ich zunächst als Vertretungslehrer gelandet, weil hier Lehrer aufgrund von Ausfällen gesucht wurden. In dieser Vertretungszeit hatte ich das große Glück, dass eine Stelle ausgeschrieben wurde, auf die ich mich bewerben konnte. Ich habe diese Stelle bekommen und seitdem bin ich noch glücklicher und zufriedener, weil ich hier eben festangestellt bin und nicht mehr weg muss.

Was gefällt ihnen am meisten an dieser Schule?

Das sind unheimlich viele Dinge. Also erst einmal finde ich es toll, dass es so eine kleine Schule ist. Wir haben eine sehr überschaubare Schülerschaft, hier kennt sich eigentlich fast jeder. In so einem kleinem System geht keiner verloren, denn es kennt eigentlich fast jeder Schüler jeden Lehrer und genauso andersherum. Da ich in Philosophie unterwegs bin, unterrichte ich natürlich sehr viele Schüler, das finde ich eine tolle Sache. Dann haben wir hier ein unheimlich tolles Kollegium, alle sind sehr nett und hilfsbereit. Das Lehrerraum-Prinzip ist aus meiner Sicht natürlich ideal. Natürlich ist das für euch eventuell ein bisschen anstrengender, da ihr ein wenig mehr schleppen und durch die Schule laufen müsst. Ich muss dies nicht mehr, was ich extrem Klasse finde, ebenso wie das Stundenraster mit den 67,5 Minuten. Ich glaube, in den ersten 2 Wochen an dieser Schule musste ich mich ein bisschen daran gewöhnen, weil ich immer noch diesen 45 Minuten Rhythmus im Hinterkopf hatte, aber das hab ich ganz schnell auch lieben gelernt, weil es so viele Vorteile bietet. Man hat mehr Ruhe im Unterricht, kriegt trotzdem mehr durch, also das hat eigentlich nur Vorteile und das begeistert mich immer wieder.

Würden Sie was an der Schule ändern, wenn Sie könnten?

Ich würde sie noch farbenfroher gestalten, noch mehr Bilder anbringen. Das fände ich schön, aber ansonsten fällt mir spontan nichts ein.

Was halten sie davon, dass in Zukunft der Unterricht „digitalisierter“ sein soll?

Grundlegend sperre ich mich nicht gegen diese Idee, allerdings muss es auch sinnvoll sein und es kann keine Lösung sein, für irgendwelche Probleme jetzt einfach Schülern Tablets in die Hand zu drücken und dann zu sagen, seht zu, wie ihr klarkommt. Da muss ein ordentliches Konzept hinter stehen, da müssen auch Materialien für vorhanden sein und es muss ein sinngemäßer Einsatz stattfinden. Solange da kein ordentliches Konzept existiert, finde ich solche Anschaffungen im Endeffekt übertrieben und sehe dies als Geldverschwendung an. Es gibt bestimmt Möglichkeiten für die Zukunft, aber da muss man sich noch mehr mit beschäftigen.


Interview des Monats

Im Interview des Monats befragten Luisa und Steffi Herrn Fuchs, unseren SV-Lehrer, zu den Zielen der SV.

Wofür stehen die Buchstaben SV?

Die Buchstaben stehen für die Schülervertretung an unserer Schule.

Wie lange gibt es die SV schon an der Schule?

Die SV gibt es schon, seitdem es diese Schule gibt, da die SV eine Pflichteinrichtung ist.

Aus wem und wie vielen Schülern setzt sich die SV zusammen?

Die SV setzt sich aus dem SV-Lehrer und aus den beiden Klassensprechern der jeweiligen Klassen zusammen.

Wie lange sind Sie schon SV-Lehrer an der Goethe Realschule?

Seit dem Sommer 2011.

Was ist die Aufgabe einer SV?

Die Schüler haben Interessen, die durch die Klassensprecher wahrgenommen werden. Die Klassensprecher leiten diese dann an die SV weiter. Anschließend wird untereinander diskutiert, was davon umgesetzt werden soll. Außerdem treffen sich die Schülersprecher unserer Schule zweimal im Jahr in Herford im Kreishaus, um sich mit anderen Schülersprechern über weitere Probleme und Projekte auseinander zusetzen.

Was sprecht ihr konkret bei einer SV-Sitzung an?

Wir sprechen z.B Sorgen und Nöte an, die hier an der Schule vorhanden sind oder wir planen auch Schulprojekte.

Zu welchem Zeitpunkt und wie oft findet die SV-Sitzung statt?

Sie findet einmal im Monat statt. Es ist meistens der Mittwoch zu Anfang des Monats.

Kommt es bei einer SV-Sitzung zu vielen Diskussionen oder sogar Streitereien?

Es gibt viele Diskussionen, aber keine Streitereien. Jeder hat eine unterschiedliche Meinung  und deswegen wird auch so viel diskutiert.

Sind die Schüler und Lehrer mit den Ergebnissen der SV an der Goethe Realschule zufrieden?

Mit manchen ja und mit manchen nein. Wir sind dafür zuständig, die Themen anzusprechen. Ob sie eingehalten werden, hängt allerdings von den Schülern ab.


Schule ohne Rassismus

Herrn Spielmans und Herrn Klan, zwei Lehrer an der GRS, leiten das Projekt Schule ohne Rassismus. Luisa und Erik befragten sie zu den Inhalten und Zielen.

Wie sind Sie darauf gekommen, das Projekt zu starten?

Dieses Projekt gibt es schon seit Mitte der 90er. Wir gehörten zu den wenigen Schulen im Kreis Herford, die noch nicht Mitglied waren.

Was ist Schule ohne Rassismus genau?

Das ist ein Projekt, bei dem es darum geht, Ungerechtigkeit an Schulen zu verhindern, und zwar in allen möglichen Formen. Das Projekt heißt Schule ohne Rassismus, weil Rassismus zur Entstehungszeit des Projektes ein großes Problem in Schulen in ganz Deutschland war. Mittlerweile wendet es sich auch gegen andere Formen von Diskriminierung z.B. gegenüber Behinderten, Frauen, Homosexuellen und so weiter.

War es schwierig, das Projekt umzusetzen?

Wir sind noch dabei, aber es ist schwierig, da man auf dem Weg viel zu tun hat. Wir haben aber die Unterstützung vom Großteil der Schüler und Lehrer.

Was ist Ihre Zielsetzung?

Im Grunde möchten wir verhindern, dass an dieser Schule jemand ungerecht behandelt oder gemobbt wird auf Grund seines Glauben, seiner Herkunft, seines Aussehens usw.

Fällt Ihnen öfters Rassismus an dieser Schule auf?

Wir glauben, dass an dieser Schule Rassismus nicht vorkommt und möchten mit dem Projekt erreichen, dass das auch so bleibt.

Zu was verpflichtet sich die Schule?

Die Schule verpflichtet sich dazu, nicht wegzusehen, sondern Probleme zu lösen, wenn sie sie entdecken.

Sie haben ja die Unterschriften der Schüler gesammelt. Konnten Sie diese schon nutzen?

Die Unterschriften brauchten wir, um Mitglied dieses Projektes zu werden. Man darf nur teilnehmen, wenn 70% der Schüler und Lehrer unterschrieben haben. Diese Zahl haben wir bei weitem erreicht.

Wie gehen Sie mit diesem Thema im Unterricht um?

Ganz normal, indem man Dinge erklärt. Wir unterrichten beide Geschichte, Religion und Philosophie und damit ist Rassismus ein Thema, das immer wieder im Unterricht vorkommt. Wissen, Bildung und Aufklärung helfen am besten, bei diesem Thema.

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